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IFM – Informatik (nicht nur) für Mädchen


Der Förderunterricht der 9. Klasse wurde im Schuljahr 2011/2012 um ein zusätzliches Fach erweitert.
Hintergrund: das Wahlpflichtfach 1 „Informatik“  kann pro Schuljahr von insg. 16 Schülern und Schülerinnen ab Klasse 7 gewählt werden, wobei sich nach wie vor mehr Jungen als Mädchen für dieses techn. Fach interessieren. Was lag also näher, einen Förderunterricht zum Thema „Informatik“ speziell für Mädchen anzubieten? Aufgrund der Schülerzahlen ergab es sich, dass in diesem neu angelegten Kurs neben 13 Mädchen auch zwei Jungen seit Schuljahresbeginn teilnehmen.

Im Anschluss an die Inhalte des allg. Informatikunterrichts aus dem 6. u. 7. Schuljahr wurde im Kurs zunächst mit dem Office-Paket von Microsoft weitergearbeitet und das Programm „Powerpoint“ eingeführt. Daneben stellt die regelmäßige Übung des 10-Fingersystems eine sinnvolle Ergänzung im Hinblick auf das kommende Betriebspraktikum sowie eine Vorbereitung für den Einstieg in berufsbildenden Schulen im kommenden Jahr dar.

Der Einsatz von PowerPoint als Gestaltungsinstrument auch für Druckerzeugnisse unterstützt aufgrund der grafisch orientierten Oberflächen im besonderen Maße die Seh- und Nutzungsgewohnheiten von Jugendlichen. Bei der Arbeit mit PowerPoint wird so ein maximaler Selbstlerneffekt erzielt.

Nach fünf Doppelstunden mit „Trockenübungen“ kam die Anfrage des Schulfestkomitees gerade recht. Es sollten Plakate für das Schulfest und für die Mensa-Eröffnung gestaltet werden. Die Schülerinnen und Schüler des Kurses machten sich umgehend an die Arbeit und hatten bereits nach kurzer Zeit sehr vielfältige Ergebnisse produziert. Der Erstellungsprozess lief dabei vergleichbar zu den Beauftragungs- und Fertigungsabläufen in der freien Wirtschaft ab. Der Auftraggeber hatte zu Beginn seine ungefähren Vorstellungen formuliert sowie das Thema „MENSA“ grob vorgegeben. Nach einer ersten Gestaltungsphase konnte der „Kunde“ die Ergebnisse bewerten, Vorschläge auswählen und entsprechende Korrekturen einfließen lassen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und es wurden aus den Entwürfen dreier  Schülerinnen insg. 45 Plakate von der Druckerei Grieger im Digitaldruck angefertigt.

Daneben benötigte die Realschule Flyer, um die Grundschulen in und um Nettetal zu informieren. Der erfolgreiche Pfad der Vorbesprechung mit anschließendem Designvorschlag, Auswahl u. Korrektur wurde erneut beschritten. Und wieder gab es ein sehr gutes Resultat. Drei weitere Vorschläge wurden mit insg. 600 Flyern erneut im Digitaldruck erstellt.

Eine wirklich schöne und vor allem produktive Leistung der 9. Klasse. Weiter so!

m.c.