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Geschichte
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Zu den in den Richtlinien für die Realschule dargelegten Zielsetzungen leistet der Geschichtsunterricht seinen besonderen Beitrag, indem er die Schüler anleitet, differenziert über Problemlösungen in der Vergangenheit nachzudenken und „aus der Geschichte (zu) lernen“. Diese im Geschichtsunterricht gewonnenen Fertigkeiten und Einsichten sollen den Schülern helfen, ihre Handlungskompetenzen auf allen Gebieten des menschlichen Lebens zu erweitern, damit sie „zu einer selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Gestaltung des Lebens in einer demokratisch verfassten Gesellschaft“ fähig sind. Ziele sind dabei Entwicklung und Förderung eines aufgeklärten Geschichtsbewusstseins, kritischer Umgang mit Identifikationsangeboten, Standortbestimmung in einer immer pluralistischer werdenden Gesellschaft, die demokratischen und rechtstaatlichen Wertsetzungen verpflichtet ist. Um unsere Ziele umzusetzen, wird das Methodentraining der Klasse 5 fachspezifisch in methodischen Einheiten der weiteren Klassen, z.B. der Quelleninterpretation vertieft. Dieser Ansatz wird außerdem in einem fächerübergreifenden Unterricht verwirklicht, bei dem die Geschichte mit den Fächern Religion, Kunst, Erdkunde und Sozialwissenschaften zusammenarbeitet. Der Ökonomischen Bildung fällt hierbei ein Schwerpunkt zu, die eine tragfähige Bildung, wie sie von der Gesellschaft und der Wirtschaft gefordert wird, vermittelt. Der Projekttag der Klasse 6 bietet die Möglichkeit etwas über lokale Geschichte zu lernen und zeigt den Schülern Möglichkeiten des praktischen Umgangs mit Geschichte auf. Die Schüler werden angeleitet selbstständig, kreativ, teamfähig und praxisbezogen zu arbeiten und auf ihre, wie auch auf fremde Materialien, zu achten. Dies soll hauptsächlich in Gruppenarbeiten und kleinen Projektarbeiten oder Referaten geschehen und darüber hinaus eine intrinsische Leistungsbereitschaft schaffen. |
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